Viele Handwerker kommen, machen, gehen. Wir arbeiten anders: Jeder Schritt unseres Prozesses ist nachvollziehbar, jede Entscheidung begründet. Dieser Einblick erklärt, was hinter einem Civanto-Projekt steckt - von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Übergabe.
Bevor wir irgendetwas planen, hören wir zu. Im Erstgespräch geht es nicht darum, ein Produkt zu verkaufen. Wir wollen verstehen, wie der Garten genutzt wird, welche Pflanzen vorhanden sind, ob es in bestimmten Bereichen schon Probleme gab und was der Gartenbesitzer vom System erwartet.
Konkret fragen wir nach Folgendem: Gibt es einen bestehenden Außenwasseranschluss? Wie ist der Boden beschaffen - eher lehmig oder sandig? Werden Gemüsebeete, Ziersträucher und Rasen bewässert, oder handelt es sich um eine reine Rasenfläche? Gibt es Bereiche unter Bäumen, die weniger Wasser brauchen? All das beeinflusst die Systemwahl.
Ein Gespräch dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Danach können wir einschätzen, ob eine Vor-Ort-Besichtigung sinnvoll ist und was das Projekt in etwa umfassen würde.
Bei der Besichtigung nehmen wir den Garten systematisch auf. Wir messen Flächen, dokumentieren Bepflanzungsbereiche, prüfen den Wasserdruck am vorhandenen Anschluss und notieren Besonderheiten wie Gefälle, Schattenbereiche oder besonders wasserempfindliche Pflanzen.
Gleichzeitig schauen wir uns an, wo Leitungen verlegt werden können und wie viele Bewässerungszonen sinnvoll sind. Eine Zone bedeutet: alle Sprenger in diesem Bereich laufen zur gleichen Zeit. Zonen entstehen dort, wo Pflanzen ähnlichen Wasserbedarf haben - oder wo der Wasserdruck nicht ausreicht, um alles gleichzeitig zu versorgen.
Nicht jede Fläche braucht denselben Sprenger. Für Rasenflächen setzen wir auf Versenkregner - sie versinken nach dem Betrieb im Boden und sind im Alltag nicht sichtbar. Für Beete mit Stauden und Sträuchern eignen sich Tropfschläuche oder Mikrodüsen, die Wasser direkt an die Wurzeln abgeben und weniger Blattfeuchte erzeugen. Für Kübelpflanzen gibt es spezielle Tropfsysteme.
Die Steuerungseinheit ist das Herzstück. Einfache Timer reichen für viele Gärten aus. Anspruchsvollere Systeme kommunizieren mit Regensensoren oder Bodenfeuchtesensoren und passen die Bewässerung automatisch an die Wetterlage an. Wir erklären im Planungsgespräch genau, welche Optionen für Ihren Garten infrage kommen - ohne unnötige Komplexität.
Für Rasenflächen. Verschwinden nach dem Betrieb im Boden. Verschiedene Streuweiten verfügbar.
Für Beete. Wasserzufuhr direkt an die Wurzeln, kaum Verdunstung, kein nasses Laub.
Für Staudenbeete und Sträucher. Feiner Sprühnebel auf kleinem Radius.
Von einfachen Timern bis zu smarten Systemen mit App-Anbindung und Sensorintegration.
Leitungsverlegung bedeutet Erdarbeiten. Das ist unvermeidbar - aber der Eingriff lässt sich minimieren. Wir verwenden schmale Grabwerkzeuge, die Rasenflächen nur auf wenige Zentimeter Breite öffnen. Leitungen werden in ausreichender Tiefe verlegt, damit Gartenwerkzeuge sie nicht beschädigen.
Nach der Installation werden alle Grabstellen sorgfältig wieder hergestellt. Rasenstücke werden zurückgelegt, Erde verdichtet, Beete geglättet. Wir räumen den Arbeitsbereich vollständig auf, bevor wir das System in Betrieb nehmen.
Die Inbetriebnahme erfolgt gemeinsam mit dem Gartenbesitzer. Wir stellen alle Zonen ein, prüfen jeden Sprenger auf korrekten Betrieb und zeigen, wie das Steuergerät bedient wird. Fragen werden sofort beantwortet.
Jedes abgeschlossene Projekt erhält eine Dokumentation: einen Leitungsplan, der zeigt, wo welche Komponenten verbaut sind, eine Übersicht der Steuerungseinstellungen und Hinweise zur Winterisierung. Das ist praktisch nützlich - falls später etwas repariert oder erweitert werden soll.
Wir sind auch nach der Übergabe erreichbar. Wenn beim ersten Betrieb ohne uns Fragen entstehen oder eine Zone nicht so läuft wie gewünscht, melden Sie sich einfach.
Sprechen Sie uns an. Wir erklären gerne, was bei Ihrem konkreten Garten zu beachten wäre.